das ist doch gemein!
under the bridge
is it even real?
oberhammer
a (siegen) learning space
ivry’s pier
kandylakia
craftmanship & production campus
split
extraordinary standards
the collected building
fiktion
documentary of spaces
ko(r)nversion
embracing uncertainty
who cares?
zwischenhaus
concrete operations
triemli+128
house of desires
leipziger allerlei
parasite
zeitdokument
data center
how many rooms you need to live?
anonynums sculture
fieldstation
neues kösk
on what a shodow falls
post auto mobile
random access memories
panorama
umbau um umbau
kosmos der dinge
superparkmarkt
archifiktion
herberge am grimselpass
kraft und licht
wandelhalle nord
reconstruct häring
upcyclinghof
hybrid
big mix
atelierhaus
revitalisierung einer werft
bauteildepot
sml
faust III
bauteil bahnhof

arch
arch
krach
arch
arch
arch
krach
arch
krach
arch
arch
arch
krach
arch
arch
krach
arch
arch
arch
krach
arch
arch
arch
arch
arch
arch
arch
arch
krach
arch
arch
arch
arch
krach
arch
arch
arch
arch
arch
arch
arch
arch
arch
arch
arch
arch
arch
arch
arch


thilo preuß, clemens urban
kaya liffler, paula scheibke
christian sternhagen
kaya liffler, paula scheibke
matthias walbröl
h. getas, p. lambard, p. bomey
christian sternhagen
a. dardenne, m. leridee, r. kuznicki, a. correia, p. bomey, anna schmitz
mathis bergmann, jonas könig
emily bardenz, finn gredel, kian matine leander lentner
marlene koßmann
dao le
jonathan burkard, marlene koßmannpola machinskafelix schröder kaya liffler, paula scheibke, christian sternhagen, marijke kiparski, alexandra faix, mathis bergmannfinn marcelli
jonathan burkhard
lilly irmer, sophie kalwa
léopold parras 
johannes zerfass
christian sternhagen, jonathan burkard yannic kohnen
maximilian gömann, paulina kirschke jakob naujack
hannah herrmanncecelia vincent
lina etzkorn
vitus michel, levin arnold
lina etzkorn
lukas frenzel
eva beule, gerda callista, melissa enriquez, katharina glorius, franziska wilkleander lentner, marlene koßmann
malte mittelstädt
jonah burgsteiner, klara schmidt
finn marcelli
marlene koßmann
felix piel
sebastian schaafulrich kneisl, felix schröder kaya liffler, paula scheibke
mathis bergmann
lina etzkorn
felix piel, fabian jäger
jonathan burkard, yannic kohnen
jonas könig, paul stockhausen
joshua delissen
jonathan burkard
dao le, christian sternhagen
mathis bergamnn, christian sternhagen christian sternhagen

2024
2024
2024
2024
2024
2024
2024
2024
2024
2023
2023
2023
2023
2023
2023
2023
2023
2023
2023
2023
2023
2023
2023
2023
2023
2023
2022
2022
2022
2022
2022
2022
2022
2022
2022
2022
2022
2022
2022
2022
2021
2021
2021
2021
2021
2021
2021
2021
2021



collected works from students, friends, young architects and creatives on the subject of architecture (arch) and the noise (krach) around it. collected for other people to be inspired,
to get in contact, to research and/or to procrastinate

if you also want to submit a work, please send us an email or contact us on instagram:




mail
instagram
+


                     





zwischenhaus
Die Fragen nach der Zukunft unseres Planeten sind allgegenwärtig, ebenso die sozialen Bewegungen unsere Lebensweise im Sinne der Erde anzupassen. Das Bewusstsein für die Endlichkeit der Ressourcen und den menschengemachten Klimawandel führen zu Bewegungen wie Verkehrswende  und Bauwende. 

Verglichen mit diesen planetaren Grenzen wirken die Aufgaben, die uns entwerfenden ArchitektInnen anvertraut werden zunächst klein und unbedeutend. Welche Rolle spielt schon die einzelne Wohnung, das einzelne Haus? Nicht nur über den Boden, auf dem es steht, den Baumaterialien, dem Strom aus der Steckdose und dem Gas für die Heizung sind unsere Häuser mit der unmittelbaren Umwelt und globalen Netzwerken verbunden. Auch über das Verhältnis zum Nachbarn, zur Sonne und Garten und im Bezug zu Nahrungs- und Mobilitätsnetzwerken entstehen Wechselwirkungen zwischen Architektur und unserer Lebensweise.

Im ländlichen Raum des rheinischen Braunkohlereviers materialisieren sich die Folgen einer auf fossiler Energie basierten Gesellschaft. So führen der Abbau und das Verbrennen der Braunkohle in den Tagebaugebieten Hambach, Inden und Garzweiler, neben dem Eingriff in die Landschaft auch zu enormen Auswirkungen auf den Lebensraum der BewohnerInnen. Seit den 70er Jahren werden Dörfer leergezogen und abgerissen; an anderer Stelle werden neue Siedlungen angelegt, deren Grundstücksraster sich stückweise mit Einfamilienhäusern und Leben auffüllen. Schaufelbagger fressen die Äcker und die gewachsenen sozialen Beziehungen der Region. Energiekonzerne und Politik stehen Aktivisten gegenüber. Der politische Kampf um die Energiewende hat hier seine vorderste Front im zivilen Ungehorsam der Baumhäuser und Mahnwachen.